Achte auf vier häufige Musterarten
Viele Aufgaben nutzen Wiederholung, Wechsel, Steigerung oder Kombination. Eine Eigenschaft kann in jedem dritten Feld wiederkehren, zwischen zwei Zuständen wechseln, schrittweise zunehmen oder Informationen aus früheren Feldern verbinden.
Prüfe äußere Form und innere Markierungen getrennt. Sie können unabhängigen Regeln folgen, die erst im fehlenden Feld zusammenkommen.
Untersuche die Veränderung statt nur das Aussehen
Frage dich, was zwischen den Feldern passiert ist: Kam ein Punkt hinzu, wanderte eine Linie im Uhrzeigersinn, wurde die Füllung umgekehrt oder tauschten zwei Elemente ihre Plätze? Wenn du die Veränderung beschreibst, erhältst du eine prüfbare Regel.
Nimmt die Größe der Veränderung zu, behalte die einzelnen Schritte im Kopf. Eine Folge mit einer, zwei und drei Bewegungen deutet darauf hin, was als Nächstes geschehen sollte.
Nutze das Ausschlussverfahren bewusst
Eine Antwort kann wegen Anzahl, Ausrichtung, Füllung oder Position falsch sein. Streiche zuerst die deutlichsten Widersprüche und vergleiche die verbleibenden Optionen anschließend mit allen Teilen der Regel.
Wähle eine Antwort nicht allein deshalb, weil sie ausgewogen aussieht. Musteraufgaben belohnen die Übereinstimmung mit der Veränderung – nicht Schönheit oder Symmetrie, sofern Symmetrie nicht ausdrücklich die Regel ist.