Die Maya: Städte, die Null und Schokolade
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Das lernst du
Am Ende kannst du eine Maya-Zahl aus Punkten und Balken lesen und drei Leistungen der Maya beschreiben.
In einem Grab bei Río Azul in Guatemala fanden Archäologinnen und Archäologen einen bemalten Topf mit Deckel und Maya-Schriftzeichen. Als die Schrift entziffert wurde, fiel ein Wort besonders auf: kakaw — Kakao. Forschende untersuchten die getrockneten Rückstände im Inneren und fanden ebenfalls Kakao. Es war ein etwa 1.500 Jahre alter Kakaotopf aus einer Stadt tief im Regenwald.
Erklärung lesen
Zwischen etwa 250 und 900 n. Chr. erlebten viele Maya-Städte in Mittelamerika eine Blütezeit; jede hatte eigene Herrscher. Die Maya errichteten Stufenpyramiden aus Stein, meißelten Schriftzeichen in Stein und schrieben Bücher auf Rindenpapier. Sie beobachteten den Himmel mithilfe von Kalendern und rechneten in Zwanzigerschritten mit einem Zeichen für die Null — einem der frühen Nullzeichen der Welt. Außerdem tranken sie Kakao als schaumiges, gewürztes Getränk. Maya-Völker leben bis heute; ihre Geschichte endete nicht im Jahr 900.
- Städte: Tikal, Palenque, Copán und Chichén Itzá mit Plätzen, Ballspielplätzen und Pyramiden, die bis zu etwa 70 Meter hoch waren.
- Kalender: ein Jahr mit 365 Tagen aus 18 Monaten zu je 20 Tagen plus 5 zusätzlichen Tagen sowie ein eigener Zyklus mit 260 Tagen.
- Schokolade: Kakaobohnen waren so wertvoll, dass sie manchmal zum Bezahlen von Waren verwendet wurden.
