Zum Inhalt springen
Kids
KreerIQ

Siedler, Langschiffe und Ortsnamen

Lädt …

Kostenlose Lektion

Das lernst du

Am Ende kannst du angelsächsische und altnordische Spuren in Ortsnamen erkennen und die Siedlergruppen Britanniens zeitlich einordnen.

1939 entdeckten Ausgräber in Sutton Hoo in Suffolk den Abdruck eines 27 Meter langen Schiffes im Sand. Die Planken waren verrottet, doch die Eisennieten lagen noch an ihrem Platz — ebenso die Schätze: ein Helm, goldene Schnallen und silberne Schalen. Das Schiffsgrab aus der Zeit um 625 n. Chr. gehörte wahrscheinlich einem angelsächsischen König.

Erklärung lesen

Nach dem Ende der Römerzeit kamen Angeln, Sachsen und Jüten aus Nordeuropa und siedelten sich ab etwa 450 n. Chr. in Britannien an. Sie betrieben Landwirtschaft, bauten Holzhallen und gründeten Königreiche wie Wessex, Mercia und Northumbria. „England“ bedeutet „Land der Angeln“. Ab dem späten 8. Jahrhundert sind Wikingerangriffe in den Quellen belegt; der Angriff auf Lindisfarne im Jahr 793 ist besonders bekannt. Später ließen sich viele Skandinavier im Norden und Osten nieder. 1066 gewann Wilhelm von der Normandie die Schlacht bei Hastings und wurde König.

  • Angelsächsische (altenglische) Namensendungen: -ham (Heim oder Siedlung), -ton (Hof oder Siedlung), -ford (Flussfurt).
  • Altnordische Namensendungen aus der Wikingerzeit: -by (Hof oder Dorf), -thorpe (kleine Siedlung), -thwaite (Rodung).
  • Langschiffe waren lang, leicht und hatten wenig Tiefgang. So konnten sie das Meer überqueren und anschließend weit flussaufwärts gerudert werden.
Alle Pfade