Die Römer in Britannien: Straßen, Bäder und eine Mauer
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Das lernst du
Am Ende kannst du vier Dinge nennen, die die Römer nach Britannien brachten, und erklären, warum die römische Herrschaft um 410 n. Chr. endete.
In der Nähe des Hadrianswalls gruben Archäologen dünne Holztafeln mit verblasster Tinte aus. Es waren etwa 1.900 Jahre alte Briefe aus dem Kastell Vindolanda. Einer ist eine Einladung zu einer Geburtstagsfeier. Ein anderer berichtet von Socken, zwei Paar Sandalen und zwei Unterhosen, die einem Soldaten geschickt wurden. Selbst römische Soldaten bekamen in Britannien kalte Füße.
Erklärung lesen
Rom begann als kleine Stadt in Italien und wuchs zu einem Reich rund um das Mittelmeer. Im Jahr 43 n. Chr. begann sein Heer die Eroberung Britanniens, und große Teile der Insel standen fast 400 Jahre unter römischer Herrschaft. Die Römer bauten gerade Straßen, geplante Städte, öffentliche Bäder und im Norden den Hadrianswall. Um 410 n. Chr. endete die römische Herrschaft nach einer Zeit, in der Truppen zur Verteidigung und für Kämpfe in anderen Teilen des Reiches abgezogen wurden.
- Heer: Eine Legion umfasste ungefähr 5.000 ausgebildete Soldaten. Soldaten bauten auch Straßen, Kastelle und Mauern.
- Straßen und Städte: Gerade Straßen verbanden neue Städte wie Londinium (London) mit Forum, Bädern und Steingebäuden.
- Hadrianswall (Baubeginn 122 n. Chr.): eine etwa 117 km lange Grenzanlage mit Steinmauern und Kastellen, die eine römische Grenze im Norden markierte.
