Das antike Griechenland: eine Abstimmung in Athen
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Das lernst du
Am Ende kannst du erklären, was ein Stadtstaat war, wer in Athen abstimmen durfte und woher das Wort Demokratie stammt.
Ein hohes Tongefäß im Museum zeigt Läufer in einem Wettkampf; es wurde vor etwa 2.500 Jahren bemalt. Das mit Olivenöl gefüllte Gefäß war ein Siegerpreis bei Spielen in Athen. Athen war einer von vielen griechischen Stadtstaaten — und erprobte eine bedeutende Idee: Bürger über Entscheidungen abstimmen zu lassen.
Erklärung lesen
Das antike Griechenland war kein einheitlicher Staat. Berge und Meer gliederten das Gebiet in Stadtstaaten mit eigenen Gesetzen und Heeren: Athen, Sparta, Korinth und viele weitere. Um 508 v. Chr. entwickelte Athen eine Herrschaftsform, in der Bürger zusammenkamen, debattierten und über Gesetze abstimmten. Die Griechen nannten sie demokratia: Herrschaft des Volkes. Die Stadtstaaten teilten außerdem Feste wie die Olympischen Spiele und verwendeten das griechische Alphabet.
- Nur männliche Bürger durften abstimmen. Frauen, Kinder, Zugewanderte ohne Bürgerrecht und versklavte Menschen waren ausgeschlossen.
- Die Olympischen Spiele sind ab 776 v. Chr. belegt und wurden alle vier Jahre in Olympia ausgetragen. Sieger erhielten einen Olivenkranz, keine Medaille.
- Das griechische Alphabet mit seinen Vokalen ist ein Vorläufer der Buchstaben, die du heute liest.
